Einzigartige Jobinitiative für Potsdam – ein Interview mit Dr. Stephan Knabe

Redaktion: Die Dr. Knabe Unternehmensgruppe ist bereits die größte Kanzlei für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung in Brandenburg. Wie kommt es zu einer so massiven Personalaufstockung innerhalb kurzer Zeit und was steckt dahinter?

Dr. Stephan Knabe: Unsere Kanzlei ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und trotzdem sind wir immer wieder an Grenzen gestoßen aufgrund des hohen Zuspruchs und dem Wechsel von Mandanten zu uns. Hier wollten wir einfach mal einen großen Sprung machen und Kapazitäten für die Zukunft schaffen.

Redaktion: Hoher Zuspruch und Kapazitäten für die Zukunft klingt ja sehr plausibel, aber jetzt mal ehrlich: 50.000 neue Jobs auf einen Schlag. Damit ziehen sie in einem Rutsch an Ernst Young, PWC und KPMG Deutschland vorbei. Aus welcher Quelle ziehen Sie so viel Fachpersonal und wo setzen Sie die alle hin?

Dr. Stephan Knabe: Sie haben recht – das ist ein ziemlich einzigartiger Schritt schon allein mit Blick auf die Büroinfrastruktur. Wir haben auf unser erst 2019 fertiggestelltes Bürogebäude zwei zusätzliche Gebäudekomplexe aufgesetzt um Platz zu schaffen. Die meisten neuen Mitarbeiter sind nahezu den ganzen Tag im Außendienst tätig und kommen nur kurz ins Büro, um danach direkt wieder loszufliegen. Der ganze Prozess ist extrem gut durchgetaktet und so brauchen wir auch nicht für jede/n einen eigenständigen Büroarbeitsplatz. Da wir die Jobs als „Rundumsorglospaket“ ausgeschrieben hatten – also inklusive Wohnung und Umzugshilfe, konnten wir uns vor Bewerbern kaum retten.

Redaktion: Jetzt verwirren Sie uns. Woher nehmen Sie denn bitte 50.000 Wohnungen und vor allem womit befassen sich die neuen Mitarbeiter den ganzen Tag? So viele Mandanten gibt es doch gar nicht in Brandenburg.

Dr. Stephan Knabe: Unsere Kanzleigruppe ist ja nicht nur in Brandenburg tätig, sondern in ganz Deutschland und auch darüber hinaus. Auch sind wir führend beim Thema Digitalisierung, so dass Distanzen hier nicht mehr die Rolle spielen wie bisher. Im Übrigen haben wir Wohnung und Arbeitsstätte sehr clever miteinander verbunden.

Redaktion: Herr Dr. Knabe – wir können Ihnen nicht mehr so ganz folgen. Das klingt in Teilen logisch und durchaus beeindruckend, aber jetzt mal Tacheles: Was versprechen Sie sich von dieser Aktion?

Dr. Stephan Knabe: Die Antwort ist einfach: ca. 30 kg Honig aus eigener Herstellung. Außerdem leisten unsere Bienen durch ihre Bestäubungstätigkeit unverzichtbare Dienste in der Landwirtschaft und für die Artenvielfalt der Natur. Sie sorgen für eine größere Pflanzenvielfalt und damit für die Nahrung für eine Vielzahl von Tieren. Das passt hervorragend in unsere Grüne Strategie, bei der wir uns klimaneutrales Wirtschaften zum Ziel gesetzt haben.

Redaktion:Chapeau Herr Dr. Knabe – das haben Sie gut verpackt! Wir hätten dann gern auch ein Glas Sommertracht aus der Schiffbauergasse. Wann und wo kann man den Honig kaufen?

Dr. Stephan Knabe: Wir werden ihn nicht verkaufen, sondern mit Sicherheit als Dankeschön an Mandanten und Freunde weitergeben. Sie bekommen auch eins – versprochen!

Redaktion:Dann bedanken wir uns schon mal vorab dafür und ebenso für das nette Gespräch. Viel Erfolg mit den 50.000 neuen Fachkräften und eine gute Ernte!

Dr. Stephan Knabe: Sehr gern und danke auch von mir. Wir sind sehr gespannt wie es wird.

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