Kuriositäten aus dem Land der Steuern – Damals und Heute

Platz 1 – Sexsteuer

Die Stadt Köln führte sie 2004 ein – und profitiert seitdem kräftig davon. Fällig werden pro Prostituierte und Monat etwa 150 EUR, bei Teilzeit 6 EUR pro Tag. Immerhin erzielt die Stadt Köln mit dieser Vergnügungssteuer ca. 750.000 EUR pro Jahr, weswegen auch andere Städte über deren Einführung nachdenken.

Platz 2 – Feuerwerk-Steuer

Im US-Bundesstaat West Virginia feiern die Bürger jedes Jahr am 4. Juli ihren Nationalfeiertag. Das muss natürlich mit ordentlich Krawall und Lärm geschehen. Deswegen wird eine Extra-Steuer in Höhe von 6% auf jeden Feuerwerkskörper erhoben. So wird das Fest schnell zum Kassenschlager für den Bundesstaat.

Platz 3 – Flugticket-Steuer

Schon mal was vom Fond „Unitaid“ gehört? Wir bis vor Kurzem auch nicht. Dabei handelt es sich um eine Mission der Länder Brasilien und Frankreich. Diese erheben auf Flugtickets nach Afrika einen Steuersatz von bis zu 85%. Mit diesem Geld werden Hilfsprojekte finanziell unterstützt.

Platz 4 – Prinzessinnensteuer

Im Volksmund wurde diese Steuer auch Fräuleinsteuer genannt. Historisch ableiten lässt sie sich aus dem mittelalterlichen Lehnsrecht. Das besagte, dass Vasallen ihrem Lehnsherren eine Steuer zahlen mussten, sobald eine Tochter ins Herrscherhaus einheiratete. Das Geld wurde für die Versorgung der Prinzessin ausgegeben.

Platz 5 – Schaumweinsteuer

Auf sekthaltige Getränke gilt eine Luxussteuer. Der Tarif beträgt 136 EUR pro Hektoliter. Der Staat kassiert dadurch etwa 450 Millionen EUR.

 

 

 

Julia Behring
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